17qm
Fotografie + Audio, 2013
5:55 min, loop

Die Arbeit beschreibt den Zustand des Provisoriums in Asylbewerberheimen. Eine Zwischenstation in einer völlig neuen Umgebung, in einer fremden Kultur. Es ist die Permanenz des Temporären, die sich in diesen Bildern widerspiegelt. Nur wenige persönliche Gegenstände verweisen auf die Herkunft und Kultur der einzelnen Bewohner und prägen so die Räume, die ansonsten befremdend und steril wirken. Die Fotos werden begleitet von Gesetzesauszügen, die die Mindeststandards von individuellem Wohnraum in den einzelnen Bundesländern in Deutschland festlegen. Eröffnet wird die Arbeit durch einen performativen Akt, in dem eine Fläche von 17 m² abgesteckt wird, während eine elektronische Stimme die Gesetzesauszüge vorträgt.

AUDIO

   Raumschiff Linz, 2014